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Foto: Dominik Butzmann

Bettina Jarasch

Sprecherin für Integration und Flucht & Sprecherin für Religionspolitik

Allen Menschen in unserer wunderbaren Stadt ein Angebot machen, wie wir Berlin gemeinsam noch lebenswerter gestalten und gesellschaftliche Spaltungen überwinden – das motiviert mich bei meiner Arbeit. Mein politisches Engagement hat in den 90er Jahren begonnen, als schon einmal „Das Boot ist voll“-Debatten geführt wurden. Heute bin ich Sprecherin für Integration und Flucht der Grünen-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus.

Als ausgebildete Redakteurin und studierte Philosophin schätze ich das leidenschaftliche Streitgespräch: Auch wenn ich anderer Meinung bin als mein Gegenüber – sie oder er bleibt immer ein Mensch, dessen Standpunkt ich verstehen will. Ich bin überzeugt, dass nur so Angst vor Veränderung genommen werden und etwas Konstruktives entstehen kann. Die vermeintlich einfachen Lösungen der rechten Hetzer sind keine Alternative. Ich bin überzeugt, dass wir für gute, tragfähige Lösungen breite Bündnisse brauchen – auch mal ungewöhnliche. Nur wenn es uns gelingt, möglichst viele Perspektiven und Menschen mitzunehmen, können wir unser Berlin wirklich zum Positiven verändern.

Das Tolle an Berlin ist, dass es sich mir immer wieder aufs Neue in seinem ganzen Facettenreichtum zeigt: Ob in meinem Wahlkreis in Pankow-Heinersdorf, in Kreuzberg, wo ich mit meiner Familie wohne, oder in Spandau, wo ich für den Bundestag kandidierte. Und in Berlin habe ich gemerkt, dass ein Auto zum Unterwegssein gar nicht nötig ist. Zugegeben, dafür musste mein eigenes erst mal kaputtgehen.

Vor meiner Arbeit im Abgeordnetenhaus habe ich die Berliner Grünen als Landesvorsitzende erfolgreich durch den Wahlkampf und in die Regierung geführt. Außerdem habe ich als Mitglied im Bundesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen die Religionskommission geleitet und war verantwortlich für die Themen Integration, Familie und Arbeit. Daneben engagiere ich mich im Pfarrgemeinderat von St. Marien Liebfrauen, Kreuzberg, und im Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Mit unseren beiden Söhnen gehe ich am liebsten ein paar Körbe auf dem Basketballplatz werfen – inzwischen lassen sie mich allerdings meist nur noch zuschauen.

Was mich bewegt

Foto: Portra/E+/Getty Images

Für ein Berlin mit guter Bildung und gerechten Chancen!