taz, 7.12.2019: Verbesserung der psychosozialen Versorgung von Geflüchteten

7.12.2019 taz (Susanne Mermania): Auch wenn der Wille prinzipiell da ist; Wie schwierig es ist, neue Aufgaben im Regelsystem zu verankern, zeigt die von der Koalition gewollte Verbesserung der psychosozialen Versorgung von Geflüchteten.

Die Clearingstelle für traumatisierte Geflüchtete an der Charité, Anlaufstelle für monatlich gut 200 Geflüchtete mit akuten Krisen, Stress- oder Traumafolge-Symptomen soll zum Jahresende schließen. Gleichzeitig soll im Zuge einer interkulturellen Öffnung die Regelversorgung für alle Berliner*innen – und damit auch für den wachsenden migrantischen Teil unter ihnen – ausgebaut werden. Dafür, um die Versorgung von traumatisierten und besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen zu stärken, hat sich die Grünen-Fraktion, in den Haushaltsverhandlungen für 2020/21 besonders eingesetzt.

Bettina Jarasch, Sprecherin für Integration und Flucht, sagte dazu der taz: „Zum einen gebe es nun einen „Notfallfonds“ von 100.000 Euro pro Jahr für die Erstattung von Dolmetscherkosten – bislang eine schier unüberwindliche Hürde für die Behandlung von Flüchtlingen respektive Migrant*innen bei niedergelassenen Therapeuten oder in den Psychiatrischen Institutsambulanzen (PIA). Zudem sollen die auf traumatisierte und psychisch erkrankte Geflüchtete spezialisierten Kompetenzzentren Xenion und Zentrum Überleben 750.000 Euro zusätzlich pro Jahr bekommen, um ihre Fachstellenarbeit im Rahmen des Berliner Netzwerks für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge (BNS) weiter auszubauen.“

Den vollständigen Artikel in der taz finden Sie hier.

Die Doppelhaushaltserfolge von Bettina Jarasch finden Sie hier.

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