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Foto: Craig Stennett / Alamy Stock Photo

Bürger- & Freiheitsrechte

Berlin ist bunt und vielfältig. Und für viele ein Symbol der Freiheit. Um diesem Anspruch gerecht zu werden müssen wir konsequent füreinander einstehen. Und für die Rechte aller Mitmenschen kämpfen, egal welche Herkunft, Religion, Hautfarbe oder sexuelle Orientierung sie haben.

Eine weltoffene Gesellschaft funktioniert nur wenn alle Berliner*innen Vertrauen in den Staat und seine Institutionen haben. Doch Ausgrenzung ist für viele eine traurige Realität. Wer unsere Gesellschaft für längst gleichberechtigt hält, verkennt seine privilegierte Situation. Wir müssen raus aus der eigenen Perspektive und uns mit denen zusammenschließen, die häufig überhört werden. Wie queere Geflüchtete, Frauenrechtler*innen aus Religionsgemeinschaften oder Betroffene von rechter Gewalt.

Diskriminierung, Rassismus und Rechtsextremismus müssen zudem konsequent bekämpft werden – ob auf der Straße, in der Schule oder bei der Polizei. Das bedeutet diskriminierende Strukturen auf allen Ebenen systematisch aufzudecken, unabhängige Anlaufstellen für Betroffene zu schaffen und bessere Aufklärung an Schulen und in Betrieben anzubieten. Bessere Partizipationsrechte sollen zudem sicherstellen, dass jede Stimme gehört wird.

Um selbstbestimmt und frei leben zu können, braucht es auch mehr Sicherheit. Alle Berliner*innen sollen am öffentlichen Leben teilnehmen können, ohne hasserfüllten Sprüchen oder sexueller Belästigung ausgesetzt zu sein. Ohne Angst um ihre Kinder zu haben oder ihr abgestelltes Rad. Mehr Antidiskriminierungsarbeit, mehr Zivilcourage-Trainings und mehr Fahrradstaffeln bei der Polizei helfen dabei, nicht die Perspektive der Schwächeren zu übersehen.

„Im Kampf gegen Rassismus, Antifeminismus und Menschenfeindlichkeit müssen wir wieder offensiver werden – und den Streit suchen, um rechter Spaltungspolemik etwas Konstruktives entgegenzusetzen.“

Was mich noch bewegt

Foto: Portra/E+/Getty Images

Für ein Berlin mit guter Bildung und gerechten Chancen!