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Foto: Portra/E+/Getty Images

Bildung & Familie

Gute Bildung und soziale Sicherung sind zentrale Gerechtigkeitsfragen. Eine Gesellschaft, die auch morgen noch zusammenhält, darf niemanden zurücklassen. Und muss Teilhabe für jeden möglich machen.

Schule ist der Spiegel der Gesellschaft: In einer Stadt wie Berlin zeigt sich hier ein Bild von Vielfalt, das sich ständig verändert. Doch der Unterricht wird dieser Lebensrealität junger Menschen selten gerecht. Lernen funktioniert aber nur, wenn alle Perspektiven im Unterricht vorkommen. Und es Spaß macht – für Schüler*innen und für Lehrer*innen.

Schulen sollten Paläste sein. Ein Gebäude, in dem sich Menschen wohlfühlen. Eine moderne Ausstattung vom Laptop bis zum Smartboard. Und gut ausgebildete Lehrer*innen, Erzieher*innen und Sozialarbeiter*innen, die mit Herzblut junge Menschen auf ihrem Weg ins Leben begleiten. Sie alle leisten einen unschätzbaren Beitrag für unsere Gesellschaft und müssen endlich die entsprechende Wertschätzung bekommen.

Das gleiche gilt für Alleinerziehende und Frauen, die Kinderbetreuung oder die Pflege von Kranken, Alten und Behinderten leisten – oder gar beides zugleich. Ihre große Verantwortung für die Gesellschaft muss sich in höherer Bezahlung, besseren Arbeitsbedingungen und mehr Mitsprache von Pflegepersonal und Erzieher*innen ausdrücken. Denn wir werden auch in Zukunft Menschen brauchen, die anderen Menschen helfen wollen.

„Schule muss junge Menschen nicht nur aufs Berufsleben vorbereiten, sondern ein Ort sein, wo sie zu mündigen, kritischen und neugierigen Erwachsenen reifen.“

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