Neues Deutschland, 9.11.2019: Erste Landeskonferenz der Migrantenorganisationen in Berlin

9.11.2019 Neues Deutschland (Marie Frank): Auf der ersten Landeskonferenz der Berliner Migrant*innenorganisationen wurde am Donnerstag viel diskutiert. Was bewegt Berliner Migrant*innen, welche Perspektiven haben sie auf die Stadt und wie können und wollen sie diese mitgestalten? Das wollten die Organisator*innen wissen. Herausgekommen sind fünf zentrale Forderungen, die am Nachmittag Integrationssenatorin Elke Breitenbach (LINKE), Abgeordneten der Regierungsfraktionen von LINKE, Grünen und SPD sowie der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

Deutlich wird: Migrant*innenorganisationen haben oftmals mit denselben Problemen zu kämpfen wie viele andere zivilgesellschaftliche Organisationen auch. Etwa beim Thema Ehrenamt: Integrationsarbeit werde zu oft auf Ehrenamtliche abgeladen, die müssten jedoch auch betreut werden. Das sei von den ebenfalls ehrenamtlichen Mitgliedern der Migrant*innenorganisationen kaum zu leisten, weshalb es hier eine Professionalisierung brauche. Für die integrationspolitische Sprecherin der Grünen, Bettina Jarasch, ein verständliches Anliegen. In ihren Augen dürften verwaltungstechnische Aufgaben wie Geschäftsführung, Buchhaltung oder Projektanträge nicht von Ehrenamtlichen geleistet, sondern müssten entlohnt werden.

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