Genschere – Fluch und Segen?

Der Einsatz der sogenannten „Genschere“ beim Menschen ist eine gewaltige bioethische Herausforderung. Mit ihr sollen Erbkrankheiten durch Keimbahneingriffe geheilt werden.

Die Sprecher*innen der Bundesarbeitsgemeinschaft Christinnen und Christen bei Bündnis 90/Die Grünen, Katrin Schleenbecker und André Kreye übergeben ein Diskussionspapier zur sogenannten „Genschere“.

Veränderungen an der Keimbahn werden weiter vererbt, werden also auch noch viele Generationen später Folgen haben, möglich sind auch Unerwünschte. Angesichts der Tragweite dieser Eingriffsmöglichkeit braucht eine solche Innovation eine gesellschaftliche Verständigung über mögliche Vorteile, aber auch über Risiken und Gefahren.

Das Diskussionspapier, das in der Bundesarbeitsgemeinschaft Christinnen und Christen erarbeitet wurde, soll diesen Diskussionsprozess anregen, eine öffentliche Veranstaltung wird folgen.

Zum Papier:  BAGChr-CRISPR.

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