Empörung reicht nicht – für ein Gesamtkonzept gegen Diskriminierung an Schulen

Mehrere dramatische Diskriminierungsfälle an Berliner Schulen haben im vergangenen Jahr zurecht für viel Empörung gesorgt. Dabei handelt es sich aber nicht um Einzelfälle. Es gibt zudem nicht nur Diskriminierung von Schüler*innen untereinander. Auch das Lehrpersonal ist beteiligt, insbesondere wenn es um strukturelle Diskriminierung geht. Diskriminierungserfahrungen müssen daher umfassend in den Blick genommen werden, um eine demokratische Schulkultur und ein wertschätzendes Schulklima zu entwickeln.

Gestern habe ich zusammen mit Sebastian Walter ein Gesamtkonzept unserer Fraktion zur Bekämpfung von Diskriminierung an Schulen vorgestellt. Alarmismus hilft uns nicht weiter. Wir müssen dringend weg von der bisherigen Feuerwehrpolitik! Gerade auch antisemitische Vorfälle können nicht isoliert bekämpft werden, denn antisemitische Vorfälle an Schulen sind meistens ein Hinweis darauf, dass es dort auch in anderer Form Diskriminierungen gibt.

Unser Gesamtkonzept gegen Diskriminierung an Berliner Schulen umfasst:
1.) mehr rechtlichen Diskriminierungsschutz
2.) klare Beschwerde- und Interventionsstrukturen
3.) mehr Prävention, Information, Empowerment und eine bessere Aus- und Fortbildung.

Das Gesamtkonzept gegen Diskriminierung an Schulen finden Sie hier.

Berichterstattung im Tagesspiegel 

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